Arm-Cocking-Phase
Die Arm-Cocking-Phase beginnt zusammen mit der Absetzbewegung (Stride Down) und beinhaltet das Führen des Balls – der zuvor im Handschuh verborgen war – bis zur Abwurfhöhe.
Wenn diese Bewegung nicht korrekt ausgeführt wird, kann sie die Schulter erheblich belasten und zu Verletzungen führen.
Es ist wichtig, die richtige Mechanik zu erlernen und diese Phase korrekt auszuführen.
Arme zusammen mit der Absetzbewegung senken
Während Sie Ihren Schwerpunkt bei der Absetzbewegung senken, sollten sich auch Ihre Arme gleichzeitig senken.
Trennen Sie dazu die Wurfhand (die den Ball hält) und die Handschuhhand und lassen Sie beide Arme natürlich nach unten sinken.
Diese Armbewegung spiegelt die Bewegung des Schwerpunkts wider und hilft Ihnen, die Vorwärtsbewegung besser zu spüren und zu koordinieren.
Die Synchronisierung der Arme mit der Absetzbewegung erleichtert einen flüssigen und effizienten Übergang.
Den Arm mit einer flüssigen, wellenförmigen Bewegung anheben
Der wichtigste Punkt der Arm-Cocking-Phase ist, wie der Arm von der gesenkten Position in die „Top“-Position (der höchste Punkt vor dem Abwurf) gebracht wird.
Zuerst ein Beispiel dafür, was man nicht tun sollte:
Den Arm anheben, während er in einer fast horizontalen Position gestreckt bleibt.
Dies wird oft als „arm-style takeback“ bezeichnet.
Diese Art von Bewegung führt oft zu übermäßiger Spannung und belastet die Schulter unnötig.
Außerdem vergrößert es den Ellenbogenwinkel in der Top-Position, was dazu führt, dass sich der Arm zu früh vor dem Abwurf streckt.
Den Arm in einem voll gestreckten Zustand zu schwingen, erzeugt aufgrund der Fliehkraft eine erhebliche Belastung für den Ellenbogen.
Infolgedessen kann dieser „arm-style takeback“ sowohl für die Schulter als auch für den Ellenbogen gefährlich sein.
Pitcher, die zu sehr versuchen, mit einem großen Armschwung Schwung zu erzeugen, verfallen oft in dieses Muster.
Ein weiterer Fehler, den es zu vermeiden gilt, ist das Zurückziehen des Arms zu weit hinter den Körper.
Normalerweise kann der Arm nicht hochgehoben werden, wenn er übermäßig weit hinter den Rücken gezogen wird.
Das Erzwingen des Arms nach oben aus dieser Position erzeugt eine unnatürliche Bewegung, erschwert ein flüssiges Rückführen des Arms (Takeback) und erhöht die Belastung der Schulter.
Die genaue Grenze variiert je nach Schulterflexibilität, aber wenn der Ball von hinter Ihrem Körper deutlich sichtbar wird, kann dies den Schlägern auch ermöglichen, Ihren Griff zu lesen und den Pitch vorherzusehen.
Idealerweise sollte der Arm natürlich und ohne Spannung angehoben werden.
Heben Sie zuerst den Ellenbogen an und lassen Sie den Unterarm folgen.
Die Bewegung sollte sich flüssig und fließend anfühlen, wie eine Welle.
Wenn der Ellenbogen steigt, verkleinert sich der Ellenbogenwinkel, und sobald der Ellenbogen seinen höchsten Punkt erreicht hat, bewegt sich der Unterarm weiter nach oben, ohne diesen Winkel zu ändern.
Abbildung 1 zeigt die Bewegung von der Seite des zweiten Bases und Abbildung 2 von der Seite des dritten Bases.
Die vertikale Achse des Balls stabil zu halten, wie in Abbildung 2 gezeigt, hilft dabei, eine konstante Armposition beizubehalten.
Wenn die Arm-Cocking-Phase natürlich und konstant ohne Spannung ausgeführt wird, verringert dies das Verletzungsrisiko und stabilisiert die Armbewegung beim Abwurf, was zu einer besseren Kontrolle führt.